retype: Guardians of the Galaxy Vol. 2

Erfolg und Erfolg – da kommt was!

Im Jahr 2014 kommt mit „Guardians of the Galaxy” ein Film der besonderen Art in die Kinos – Marvel holt mit der Comic-Verfilmung der Guardians die nicht so ganz typische Sorte von Mensch auf die Leinwand. Und landet damit einen krachenden Erfolg. Die Bande um Chris Pratt gibt so ein witziges Bild ab und hinterlässt einen so bleibenden Eindruck, dass eine Rückkehr zu Teil 2 im Grunde unumgänglich ist.

Vorab – worum geht es?

Nach ein paar Reibereien in Teil 1 sind die „Guardians of the Galaxy“ gute Freunde geworden. Gemeinsam kümmern sie sich jetzt um Aufträge verschiedenster Art – unter anderem interdimensionale Monster töten. Bei ihrem letzten Auftrag geht im Nachhinein eine Kleinigkeit schief und ihre Auftraggeber sind recht unangenehme Gesellen.

Screenshot: Youtube
Screenshot: Youtube

Die Helden müssen fliehen und treffen dabei auf einen recht unerwarteten Kollegen: Den Vater von Peter Quill. Sein seit langer Zeit verschollener Vater – die Dinge kommen ins Rollen und nehmen ihren Lauf.

Geschichte ist klar – und wer macht mit?

Die Urbesetzung steht fest: Chris Pratt verkörpert Peter Quill alias Star-Lord, Zoe Saldana ist Gamora, Dave Bautista mimt den großartigen Drax, Vin Diesel und Bradley Cooper leihen (Baby) Groot und Rocket ihre Stimmen – Karen Gillan kehrt als Nebula zurück. Und Michael Rooker ist in seiner Rolle als Ravager Yondu überragend.

Man merkt, dass die „Guardians of the Galaxy“ ein Team sein sollen – sie funktionieren gerade gemeinsam als Gruppe hervorragend. Sind alle gemeinsam in einer Szene, dann entfaltet sich ihr volles Potential.

Story, Personal – und das Ergebnis?

Regisseur James Gunn hat hier mit den ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein buntes und actionreiches Feuerwerk angezettelt. Die Story ist sehr simpel, an manchen Stellen vielleicht sogar etwas zu einfach gehalten. Dafür warten hinter jeder Ecke neue Gags und gut inszenierte Action. Wir fiebern mit und zum Ende hin wird sogar nicht wenig die emotionale Schiene gefahren.

Der Cast von "Guardians of the Galaxy Vol. 2". Foto von Gage Skidmore, CC-BY-SA-2.0.
Der Cast von „Guardians of the Galaxy Vol. 2“. Foto von Gage Skidmore, CC-BY-SA-2.0.

Charaktere wie Rocket und Drax kommen besser zur Geltung, denn sie haben mehr eigene Szenen. Baby Groot ist gleichsam der wohl niedlichste kleine Baum der Galaxie – schlichtweg überragend.

Zum Soundtrack muss man nicht viel sagen: Schlichtweg überragend, ähnlich wie beim ersten Teil. Gut platzierte Klassiker in den Weiten des Universums.

Mein Fazit – läuft!

Mit „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ landet Regisseur James Gunn einen vollen Erfolg – die Story lahmt vielleicht minimal, dafür wird aber größter Wert auf Unterhaltung gelegt. Und es funktioniert. Der Film ist jeden Kinobesuch und jede DVD-Veröffentlichung wert. Ganz einfach.

Für Filmfreunde ist es ein buntes Spaß-Spektakel voller irrer Charaktere und definitiv mehr als einen kurzen Blick wert. Volle Empfehlung von meiner Seite!

Sebastian Lindschulte

Sebastian Lindschulte führt diesen Blog - alle Beiträge stammen aus seiner Feder. Oder Tastatur.