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SebCheck: The Witcher 3: Wild Hunt

Screenshot: flickr

Gewaltige Geschichte, ergreifende Erlebnisse

Es ist wieder einmal an der Zeit – im letzten Jahr hatte ich endlich Zeit, um richtig ausgiebig „The Witcher 3: Wild Hunt“ testen zu können. Und Zeit ist hier ein wichtiger Faktor: Für den neuesten Teil der Witcher-Reihe muss man eine ganze Menge Zeit investieren. Verschwendung in Sicht? Nicht die Bohne.

Kurz vorweg: „The Witcher 3“ ist ein Open World-Rollenspiel des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt RED, erstveröffentlicht am 19. Mai 2015. Die Hintergrundgeschichte basiert lose auf den „Hexer“-Romanen des polnischen Autoren Andrzej Sapkowski, das Spiel ist ein Nachfolger der beiden Titel „The Witcher“ und „The Witcher 2: Assassins of Kings“.

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Story? Ist da was dran?

Ob an der Story was dran ist? Die Story ist verrückt. Die Story ist der Wahnsinn. Die Story reißt einfach nur mit!

Mittelpunkt ist wieder der „Witcher“ – Geralt von Rivia. Die Handlung von „The Witcher 3“ spielt in einer düster-mittelalterlichen Welt – alles ist dreckig, heruntergekommen und bedrohlich. Es herrscht Krieg, Dämonen und Monster streifen umher. Banditen und anderes üble Gesockse vergreifen sich an unschuldigen Bauern und Bürgern. Nebenbei wird ziemlich derbe gegen Magier und alle Arten von Andersartigen gehetzt.

Keine schöne Ausgangslage für den von Narben gezeichneten Geralt. Der Witcher hat schon vieles gesehen, jetzt will er allerdings nur Ciri finden. Ciri ist im Grunde seine Ziehtochter – und sie trägt ein uraltes und mächtiges Erbe in sich. Geralt ist Experte in Sachen Monstertöten und hat auch noch ungefähr einhundertvierundvierzig andere Talente. Problem ist jetzt jedoch, dass auch die „Wild Hunt“ auf der Suche nach Ciri ist. Und nun ist die Kacke erst so richtig am Dampfen.

Die Story ist der tragenden Säulen des ganzen Spieles. Extrem lebendige Charaktere säumen unseren Weg; Geralt selbst ist ein zäher Held, der sich bereitwillig für Ciri opfern würde – gleichzeitig ist er ein herziger und auch brummiger Kerl. Doch nicht nur die Handlung der Hauptstory überzeugt. In der offenen Welt treffen wir auf unzählige weitere Individuen – sowohl von der netten, als auch von der dubiosen Sorte. Lange hatte ich bei einem Rollenspiel nicht mehr so viel Spaß.

Mittelalter-Fantasy-Action mit Story – und sonst?

Das grundlegende Spielprinzip ist simpel: Wir steuern Geralt (und in einigen wenigen Sequenzen auch Ciri) aus der Third-Person-Perspektive. Wir sind bewaffnet mit zwei Schwertern, können einfache Zauber weben und uns kleine Bomben basteln. Alle Waffen und Kampftypen lassen sich kombinieren, je nach Gegner gibt es die spannendsten Ergebnisse.

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Das Kampf- und Skillsystem ist sinnig und übersichtlich genug gehalten, nicht so übertrieben aufgeblasen wie bei manch anderen Titeln. Gegnerische Angriffe können geblockt werden, defensive Zauber können ebenfalls viel Schaden abfangen – so kann man manch wagemutiges oder unnötig risikoreiches Manöver wagen. Die Kamera reagiert gut, engt nicht ein. Kämpfen bockt!

Die vielen gut gemachten und auch wirklich durchdachten Cutscenes stören den Spielverlauf null, sie bereichern das Paket um die nächste wichtige Komponente: Wir werden als Geralt immer wieder vor Entscheidungen gestellt. Wie wird mit einem gefangenen Dieb verfahren, töten wir das hässliche Monster oder bringen wir dem Troll doch lieber nur ein paar Farben und Pinsel? Viele dieser Entscheidungen wirken sich direkt und indirekt auf das Spielgeschehen aus, insgesamt sind 36 verschiedene Enden möglich. Verrückter Mist. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Klingt doch alles ganz nett – oder?

Man hat gut zu tun mit dem Witcher. Für den Hauptstrang veranschlagt Entwickler CD Projekt RED mindestens 50 Stunden, für die umfangreichen Nebenquests gibt es noch einmal 50 Stunden obendrauf. Dazu kommen dann die beiden kostenpflichtigen Erweiterungen „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“, die den Inhalt noch einmal gewaltig aufstocken. Vor allem „Blood and Wine“ könnte für mich locker als alleinstehendes Spiel durchgehen. Obenauf gibt es sogar noch 16 kostenlose kleinere DLCs mit Zusatzinhalten – hauptsächlich Charakterskins, aber auch Rüstungsteile und weitere Quests.

Screenshot: flickr
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Ich für meinen Teil habe deutlich mehr als die veranschlagten 100 Stunden Spielzeit investiert – alleine im Crafting-System habe ich massig Zeit gelassen. Und die ganze Welt mit jedem einzelnen Punkt zu entdecken, damit bin ich heute noch nicht fertig. Die unterschiedlichen Landstriche beheimaten jeweils einen ganz eigenen Menschenschlag. Die Vielfalt ist überwältigend, oft genug habe ich einfach nur innegehalten und die Atmosphäre in mich aufgesogen.

Die Männer und Frauen von CD Projekt RED haben mit „The Witcher 3: Wild Hunt“ ein beeindruckendes Werk voller Spielspaß, beeindruckenden Bildern und einer fesselnden Story abgeliefert. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Ich bin schwer begeistert.

In diesem Sinne,

Sebastian

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retype: Rogue One: A Star Wars Story

Screenshot: Youtube

„Star Wars“ in anders – aber super!

Seit 1977 zieht die „Star Wars„-Saga Kino- und TV-Fans in ihren Bann. Nach den heftig kritisierten Prequels dürfen sich Liebhaber der Reihe seit dem Release von „Force Awakens“ auf eine neue Trilogie freuen. Jetzt wird jedoch nachgelegt: Mit „Rogue One: A Star Wars Story“ startet der erste Film der „Anthology“-Reihe. Die Trailer versprechen einiges – kann das fertige Werk die Erwartungen erfüllen?

Zeit für ein neues retype.

Ganz von vorn – worum geht es?

Die Handlung spielt zwischen „Episode III – Die Rache der Sith“ und „Episode IV – Eine neue Hoffnung„. Die Republik bricht zusammen, das Imperium übernimmt die Kontrolle. Der Orden der Jedi im Grunde ausgelöscht, dunkle Zeiten stehen der gesamten Galaxie bevor.

Doch es gibt Hoffnung: Die Rebellen sammeln sich und erfahren durch Glück (oder durch die Macht?) von der Konstruktion des ersten Todessterns; einer gewaltigen Kampfstation im Weltall. Dieses Konstrukt hat eine ganz besondere Schwachstelle – dafür benötigt der Widerstand jedoch die gesamten Baupläne. Ein wagemutiger Plan entsteht…

Bekanntes Setting – neue Gesichter?

Das Setting ist klar, die Geschichte spielt unmittelbar vor „Episode IV“. Können wir uns also auf neue Gesichter freuen?

Ganz klar: Ja! Regisseur Gareth Edwards und sein Team haben da eine beeindruckende Truppe versammelt. Felicity Jones spielt die Titelheldin „Jyn Erso“, Mads Mikkelsen ihren Vater „Galen Erso“, Diego Luna gibt die Rolle des erfahrenen Rebellen „Cassian Andor“.

Mit im Boot sind auch Ben Mendelsohn als „Direkter Orson Krennic“, Donnie Yen als „Chirrut Îmwe“, Alan Tudyk spricht den Druiden „K-S20“. Und auch Forest Whitaker in der Rolle des extremistischen Freiheitskämpfers „Saw Gerrera“ ist mit der von der Partie. Besonders freue ich mich allerdings über einen Schauspieler, den wir gar nicht zu Gesicht bekommen: James Earl Jones leiht „Darth Vader“ wieder seine Stimme. Ganz, ganz stark!

Soweit so gut – und sonst?

„Rogue One“ eröffnet die „Anthology“-Reihe. Filme aus dem „Star Wars“-Universum; mal mit bekannten Gesichtern und Namen, dann wieder mit neuen Rollen. Dementsprechend ist „Rogue One“ auch kein typischer „Star Wars“-Film für die ganze Familie. Er ist düster. Es geht um die schmutzige Seite der Rebellion, die Verzweiflung und Taten, über die in der Regel keine Helden-Epen verbreitet werden.

Die Hauptprotagonisten der Allianz sind Killer, Spione und Saboteure. Sie begehen schlimme Taten für einen guten Zweck. Und jetzt wollen sie die Galaxie retten. Verrückt und stark!

Screenshot: Youtube
Screenshot: Youtube

Dass die Story recht flach ist, damit habe ich kein Problem. Gareth Edwards und seine Kollegen wollten einen epischen Kriegsfilm ohne überflüssige Verherrlichung der Helden. „Rogue One“ ist geradlinig und beeindruckend. Innerhalb kurzer Zeit sind die grundlegenden Beweggründe der Titelhelden klar und verinnerlicht.

Wir können uns also direkt auf die unfassbaren Bilder einstellen – ein waghalsiges Feuergefecht in einer überfüllten Stadt, eine halsbrecherische Weltraumschlacht und ein unbegreiflicher und dramatischer Sturm auf einen Strand.

„Rogue One“ überzeugt an fast allen Stellen: Die Bilder sind schlicht grandios, Ton und Effekte sind extrem stimmig. Viele kleine Easter Eggs sind besonders für „Star Wars“-Liebhaber versteckt. Die Charaktere wissen in ihrer begrenzten Zeit zu gefallen, der Cast ist gut gewählt. Von der Musik brauche ich gar nicht erst anfangen: Michael Giacchino und John Williams haben alle Register ihres Könnens gezogen.

Einzig die deutsche Synchronisation gefällt mir an einigen wenigen Stellen und Charakteren nicht besonders. Das ist allerdings arge Geschmackssache und rein subjektiv.

Kurz und knapp:

Mit „Rogue One: A Star Wars Story“ liefert Regisseur Gareth Edwards ein bombastisches Feuerwerk, 134 Minuten bester Kino-Unterhaltung.

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tubenfund: Rogue One Movie Clip

Screenshot: Youtube

Oh. Mein. Gott. Noch zwei Wochen, dann geht es endlich zur Sache – „Rogue One“ kommt in die Kinos.

Im Netz geistert momentan ein kurzer Clip aus dem Film. Das wird so gut!

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tubenfund: devinsupertramp meets Assassin’s Creed-Movie

Screenshot: Youtube

Dass „Assassin’s Creed“ am 21. Dezember in den Kinos startet, darüber habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben. Meine Faszination für diese Spielreihe ist ungebrochen – besonders die Ezio-Saga ist schlicht beeindruckend. Dementsprechend hab ich auch Bock auf den Film.

Kollege devinsupertramp war zu Besuch am Set und hat ein klasse Video mitgebracht – aus dem Leben eines Stunt Man. Und dieser Typ ist niemand geringeres als Damien Walters!

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tubenfund: Beauty and the Beast

Screenshot: Youtube

Beauty and the Beast, directed by Bill Condon, is a retelling of Disney’s classic 1991 animated film that stars Emma Watson as Belle and Dan Stevens as the Beast. Kevin Kline, Luke Evans, Josh Gad, Ewan McGregor, Stanley Tucci, Gugu Mbatha-Raw, Audra McDonald, Ian McKellen and Emma Thompson also star in the film, which hits theaters March 17, 2017 – The Hollywood Reporter.

Es wird Zeit für einen offiziellen Trailer – Disney hat da eine große Sache auf dem Schirm. Ob die Realverfilmung dem Original gerecht wird? Der Trailer sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.